Einrichtung

Rehabilitation für psychisch erkrankte Menschen (RPK)

Das Reha-Zentrum CHRISTIANI RPK ist eine zertifizierte Spezialeinrichtung der medizinisch–beruflichen Rehabilitation. Unser Anliegen ist es, Menschen nach akuten psychischen Erkrankungen oder mit seelischen Behinderungen Chancen zu eröffnen, Perspektiven zu geben und eine Wiedereingliederung in das gesellschaftliche und berufliche Leben zu ermöglichen, so dass eine selbständige und selbstbestimmte Lebensgestaltung erreicht werden kann.

Gemäß unserer ganzheitlichen Konzeption versuchen wir den “Alltag als Therapie, Therapie als Alltag“ zu verstehen und eine gesundende und fördernde Lebensgemeinschaft von Mitbewohnern und Mitarbeitern auf Zeit zu pflegen, um den Stufenprozess der Rehabilitation umzusetzen. Wir integrieren und gewährleisten die Umsetzung der Richtlinien der RPK-Empfehlungsvereinbarung.

Die bis zu zwei Jahre dauernde Maßnahme schließt meist direkt an einen akut-klinischen Aufenthalt an oder wird durch den behandelnden Psychiater eingeleitet.

Leitlinien unserer Arbeit

  • Eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Gesundheit und Krankheit
  • Stärkung der gesunden Anteile und kompetente Behandlung der Krankheit
  • Ein menschenzentrierter und ressourcenorientierter Zugang
  • Berücksichtigung der individuellen Persönlichkeit und Befähigung
  • Ein aus naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen empirisch erprobtes und durch geisteswissenschaftliche und anthroposophische Methoden erweitertes Behandlungskonzept
  • Ein durch die Sozialtherapie getragenes ganzheitliches Rehaangebot

Zielsetzungen

  • Förderung von Teilhabe und Selbstbefähigung
  • Selbständige Lebensführung und (Re-) Integration in das soziale und  berufliche Umfeld
  • Stabilisierung und Aktivierung der leiblichen, seelischen und geistigen Situation des Rehabilitanden
  • Gesunde Anteile erkennen und fördern, um so Selbstheilungsprozesse anzuregen
  • Entdecken von neuen Ressourcen
  • Lernen einen Umgang mit der „neuen“ Lebenssituation zu finden und mit nicht regenerativen, krankheitsspezifischen Schwächen leben zu lernen
  • Erarbeitung einer beruflichen Perspektive
  • Abklärung der beruflichen Möglichkeiten
  • Förderung der beruflichen Wiedereingliederung
  • Abbau von Hilfestellungen und Unterstützungsbedarf
  • Erarbeiten eines individuellen, den Fortschritten angepassten Rehaplans